
Die Tänzerin Ekaterina Leonova ist vielen Menschen durch ihre Auftritte bei Let’s Dance bekannt.
Bei Thalia in Köln am Neumarkt konnte man sie am 8. Oktober 2026 in einer ganz anderen Rolle
erleben. Im Rahmen einer Lesung stellte sie ihre Biografie „Bittersüßer Tanz“ vor. Hautnah
und persönlich lernte man die Tänzerin abseits der schillernden Tanzwelt kennen. Man merkte
deutlich: Hinter dem Applaus beginnt die eigentliche Geschichte. Und diese geht weit über das
Tanzen hinaus.


Bittersüßer Tanz: Eine Biografie mit vielen Facetten
Die Biografie von Ekaterina Leonova – geschrieben von Victoria Pietrobon – entstand durch eine
Anfrage der jungen Autorin im Jahr 2024. Sie trat an Ekaterina Leonova mit der Idee heran, ihre
Lebensgeschichte in einer Biografie festzuhalten. Das Projekt entwickelte sich dann immer weiter
und wurde größer und größer. Die heute 19-jährige Victoria Pietrobon schaffte schlussendlich
etwas wirklich Besonderes. Sie fasste Ekaterina Leonavas Geschichte und ihre vielen Facetten
feinfühlig und mit viel Herz in Worte. „Bittersüßer Tanz“ nimmt die Leserinnen und Leser mit
auf eine Reise hinter die Kulissen und mitten hinein in Ekaterinas Leben. Und das sieht
manchmal ganz anders aus, als viele Menschen denken. Am Titel und den Kapitelnamen erahnt
man schon, dass das Buch nicht nur von Glamour und Erfolg handelt. Es erzählt auch von einem
Mädchen aus Russland, das viele Herausforderungen meistern musste.


Lesung, Talk und Signierstunde mit Ekaterina Leonova
Schon als Ekaterina Leonova zur Lesung mit einem strahlenden Lächeln erscheint, ist der
Bann direkt gebrochen. Der Kontakt zum Publikum ist sofort da. Charmant, humorvoll,
aber auch mit feinsinnigen und zum Nachdenken anregenden Worten entsteht eine Nähe
und vor allem auch Neugier auf die Person Ekaterina abseits der Bühne. Und genau diese
Person wurde bei der Lesung sichtbar und greifbar. Wer hätte gedacht, dass Ekaterina
Leonova einen Cha Cha Cha im Konsulat in Moskau tanzen musste, um ein Visum für
Deutschland zu erhalten? Den Tanz auf dem „diplomatischen Parkett“ schilderte sie sehr
eindrücklich und humorvoll. Im Gegensatz dazu gab es auch dramatische Ereignisse, bei
denen es um Leben und Tod ging und das Glück auf der Seite von Ekaterina und ihrer
Familie stand. „Nichts passiert umsonst.“, meint Ekaterina Leonova und ist einfach
dankbar. „Das Leben ist ein Geschenk!“


Im Anschluss an die Lesung konnte das Publikum noch Fragen stellen, die Ekaterina auch
sehr offen und ehrlich beantwortete. Der Schwerpunkt der Fragen lag natürlich auf Let’s
Dance. So erfuhr man dann die ein oder andere Anekdote von Prominenten und anderen Tänzerinnen/Tänzern sowie vom Tanzparkett. Simon Gosejohann ist Ekaterina Leonova
auf jeden Fall sehr eindrücklich als Tanzpartner und in seiner ganz eigenen Art in
Erinnerung geblieben. Auch die tänzerische Reise mit Ingolf Lück bot das ein oder
andere Abenteuer, ebenso war es mit Bastian Bielendorfer. Die Kunst ist sich auf die
jeweiligen Tanzpartner einzustellen und empathisch auf sie einzugehen, erzählt die
Tänzerin. Ob Diego Pooth, Detlef Soost oder Pascal Hens usw., jeder hatte seine
eigene Art und erforderte unterschiedliche Herangehensweisen.







Auch ein Blick hinter die
Kulissen der Let’s Dance Live-Tour gewährte Ekat auf Nachfrage. Ob
Frühstücksgewohnheiten, Vorbereitung und das Miteinander, man erfuhr das ein
oder andere Interessante über die anderen Tänzerinnen und Tänzern. Das alles aber
auf eine sehr nette und humorvolle Art. Auf die letzte Frage, welcher Tanz ihr bisheriges
Leben sei, konnte Ekaterina Leonova keine eindeutige Antwort geben. Vielleicht Rock’n
Roll oder Charleston oder alles durcheinander, erklärte sie.

Zum Abschluss konnten sich die Anwesenden auf Wunsch noch Buchexemplare von
„Bittersüßer Tanz“ von Ekaterina Leonova signieren lassen. Auch für Fotos stand sie gerne
zur Verfügung und nahm sich viel Zeit für jeden Einzelnen.





Unser Fazit: 10 Punkte!
Um es mit der Wortwahl der Let’s Dance-Jury zu sagen: Wir geben 10 Punkte für die
Lesung von Ekaterina Leonova! Choreografie, Emotionalität, Persönlichkeit und
Unterhaltungswert waren top! Das Publikum hatte einen unterhaltsamen Abend und
man merkte Ekat an, wie viel Spaß auch ihr die Interaktion und der Dialog mit den
Anwesenden machte. „Die Bühne ist nicht das echte Leben“, heißt es im Kapitel über
die Presse in ihrem Buch. Genau das merkte man an diesem Abend. Vor dem Publikum
stand nicht die erfolgreiche und prominente Tänzerin, sondern der Mensch Ekat, der aus
seinem Leben mit Höhen und Tiefen berichtete. Ihre Biografie ist absolut lesenswert!
„Schade, dass man dich im TV nicht erleben kann, wie du wirklich bist: witzig,
locker und unglaublich positiv. Vielleicht liegt das an der Fremdsprache?“ (Zitat von
Heinrich Popow, Kapitel 40 in der Biographie von Ekaterina Leonova)
Bei der Lesung in Köln haben wir Ekaterina Leonova genauso erlebt, wie sie
wirklich ist: Authentisch, witzig, locker und unglaublich positiv!


