<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Porträtfotografie - Pulheim Report</title>
	<atom:link href="https://pulheimreport.de/tag/portraetfotografie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://pulheimreport.de</link>
	<description>Berichte aus Pulheim und Umgebung</description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 May 2025 12:12:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2023/05/cropped-pulheim-report-lokale-information-32x32.jpg</url>
	<title>Porträtfotografie - Pulheim Report</title>
	<link>https://pulheimreport.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Porträtfotografie als Transformation – meine persönliche Sicht</title>
		<link>https://pulheimreport.de/dies-das/portraetfotografie-als-transformation-meine-persoenliche-sicht/</link>
					<comments>https://pulheimreport.de/dies-das/portraetfotografie-als-transformation-meine-persoenliche-sicht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion "Pulheim-Report"]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2025 11:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Porträtfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Pulheim]]></category>
		<category><![CDATA[Pulheim-Report]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein-Erft-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Etzbach]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pulheimreport.de/?p=7515</guid>

					<description><![CDATA[<p>... <a title="Porträtfotografie als Transformation – meine persönliche Sicht" class="read-more" href="https://pulheimreport.de/dies-das/portraetfotografie-als-transformation-meine-persoenliche-sicht/" aria-label="Mehr Informationen über Porträtfotografie als Transformation – meine persönliche Sicht">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://pulheimreport.de/dies-das/portraetfotografie-als-transformation-meine-persoenliche-sicht/">Porträtfotografie als Transformation – meine persönliche Sicht</a> first appeared on <a href="https://pulheimreport.de">Pulheim Report</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/6-1-819x1024.jpg" alt="Unser Gastautor Sascha Etzbach (Foto: Copyright Sascha Etzbach)" class="wp-image-7526" srcset="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/6-1-819x1024.jpg 819w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/6-1-240x300.jpg 240w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/6-1-768x960.jpg 768w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/6-1.jpg 1040w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unser Gastautor Sascha Etzbach (Foto: Copyright Sascha Etzbach)</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-text-align-center has-base-3-color has-midnight-gradient-background has-text-color has-background has-link-color wp-elements-581b5406e5a99bebf851a995a4f13ab4"><strong>Gastbeitrag von Sascha Etzbach</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Warum es nicht um perfekte Bilder geht</strong> &#8211; sondern darum, sich selbst zu sehen</strong></h2>



<p>Viele Menschen spüren es, sagen es aber selten laut: Fotografiert zu werden ist ungewohnt. Unangenehm sogar. Man weiß nicht, wie man schauen soll, wie man steht, was mit den Händen passiert. Viele glauben, sie seien nicht fotogen – was auch immer das eigentlich heißen soll.</p>



<p>Und doch gibt es Situationen, in denen man Bilder von sich braucht: für den Job, für Social Media, für eine neue Website. Oder einfach, weil man das Gefühl hat: <em>Ich m</em><em>ö</em><em>chte mich mal wieder sehen. Richtig sehen.</em></p>



<p>Manche kommen auch regelmäßig und sagen fast beiläufig: „Ich muss mal wieder was über mich wissen.“ Und genau dieser Satz berührt mich jedes Mal aufs Neue. Denn er zeigt: Hier geht es nicht nur um ein Bild. Es geht um Identität. Um Selbstwahrnehmung. Um Echtheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Warum wir uns selbst oft nicht so sehen, wie wir wirklich sind</strong></strong></h2>



<p>Vielleicht kennen Sie das auch: Sie sehen ein Bild von sich und denken: <em>So sehe ich doch gar nicht aus.</em> Es fühlt sich fremd an – und gleichzeitig wissen Sie, dass es stimmt. Und das irritiert.</p>



<p>Diese Irritation kann viele Ursachen haben: das Älterwerden, Falten, veränderte Figur, weniger Haare, große Nase, abstehende Ohren – oder einfach der Blick auf ein Gesicht, das man selbst mit anderen Augen sieht als der Rest der Welt.</p>



<p>Ich erlebe oft, dass Menschen versuchen, sich auf Bildern so zu zeigen, wie sie glauben, wirken zu müssen. Glatter, schlanker, jünger. „Gefälliger“. Sie machen 20, 30, 50 Selfies von sich für Social Media, bis endlich eines so aussieht, wie es „sein muss“. Aber hinter dieser Fassade liegt oft Unsicherheit. Und der Wunsch, gesehen zu werden – wirklich gesehen.</p>



<p>Und dann passiert etwas Unerwartetes: Wenn andere sagen <em><strong>„Das bist du – endlich mal!“,</strong></em> dann beginnt etwas in Bewegung zu kommen. Plötzlich wird dieses Bild, das sich zunächst ungewohnt anfühlte, zu etwas Wertvollem. Ein Bild, das nichts verstecken will. Sondern zeigt, wer da wirklich ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/2-1-1024x683.jpg" alt="„Manchmal sehen andere uns klarer als wir selbst.“ (Foto: Copyright Sascha Etzbach)" class="wp-image-7517" srcset="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/2-1-1024x683.jpg 1024w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/2-1-300x200.jpg 300w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/2-1-768x512.jpg 768w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/2-1-1536x1024.jpg 1536w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/2-1.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><br>„<em>Manchmal sehen andere uns klarer als wir selbst.“</em> (Foto: Copyright Sascha Etzbach)</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Echtheit ist ber</strong>ührender als Perfektion</strong></h2>



<p>Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen denken, sie müssten „perfekt“ aussehen, damit ein Bild gut ankommt. Vielleicht, weil die Industrie das über Jahre so verkauft hat. Klar, mittlerweile wird Authentizität vermarktet – aber oft nur als neue Verkaufsstrategie.</p>



<p>Für mich bedeutet authentische Porträtfotografie etwas anderes: Sie ist nicht inszeniert, sondern ehrlich. Und ja – manchmal ungewohnt. Aber immer echt. Denn ich bin überzeugt: Menschen wirken dann am stärksten, wenn sie sich nicht verstellen. Wenn sie sich zeigen, wie sie wirklich sind. Mit Ausdruck. Mit Geschichte. Mit Seele.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/5-1-1024x683.jpg" alt="Foto: Copyright Sascha Etzbach" class="wp-image-7521" srcset="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/5-1-1024x683.jpg 1024w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/5-1-300x200.jpg 300w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/5-1-768x512.jpg 768w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/5-1-1536x1024.jpg 1536w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/5-1.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Copyright Sascha Etzbach</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Gespräch am Lagerfeuer</strong></h2>



<p>Ich erinnere mich an eine Situation, die das ganz gut beschreibt. Ich war bei einem Filmdreh und habe dort Behind-the-Scenes-Fotos gemacht. Am Ende des Tages saßen wir am Lagerfeuer, es gab ein Bier, gutes Essen – und ein ruhiges Gespräch.</p>



<p>Eine Frau aus der Crew erzählte mir, dass sie sich noch nie hatte fotografieren lassen, weil sie sich als völlig unfotogen empfand. Ihre Nase, meinte sie, sei immer zu groß gewesen – sogar nach einer OP. Sie hatte das Gefühl, sie würde wieder nachwachsen.</p>



<p>Ich erzählte ihr von meiner Arbeit. Nicht, um sie zu überreden – ich bin kein großer Eigenvermarkter – sondern weil ich gerne darüber spreche, wie ich Fotografie sehe. Was sie mit Menschen macht. Was sie in sich selbst entdecken können.</p>



<p>Ein paar Tage später meldete sie sich. Sie wolle ein Shooting – als Experiment. Um sich selbst zu bestätigen, was sie längst glaubte: <em>Ich bin nicht fotogen. Ich bin nicht wirklich h</em><em>ü</em><em>bsch.</em></p>



<p>Solche Sätze höre ich oft. Und ich lasse sie stehen. Nicht, weil ich sie glaube. Sondern weil ich weiß, was entstehen kann, wenn Menschen sich trauen, diese Sicht auf sich selbst zu hinterfragen.</p>



<p>Am Anfang wollte sie direkt mit Posen loslegen, die sie aus dem Netz kannte. Ich sagte ihr: Wir brauchen keine Posen. Es ist okay, wenn du dich bewegst, wie du dich eben bewegst. Ich schaffe dir den Raum, in dem das geht. Du wirst die Kamera irgendwann vergessen. Und das tat sie. Am Ende des Shootings sagte sie mit leuchtenden Augen: <em>„Wow, ich durfte zwei Stunden mal so sein, wie ich wirklich bin.“</em></p>



<p>Und später, als sie die fertigen Bilder sah:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/1-2-1024x683.jpg" alt="Foto: Copyright Sascha Etzbach" class="wp-image-7523" srcset="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/1-2-1024x683.jpg 1024w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/1-2-300x200.jpg 300w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/1-2-768x512.jpg 768w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/1-2-1536x1024.jpg 1536w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/1-2.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Copyright Sascha Etzbach</figcaption></figure>
</div>


<p><em>„Ich bin ja wirklich hübsch. Ich sehe wirklich mich. Sascha, du weißt nicht, was du mit diesen Fotos in mir bewirkt hast.“</em></p>



<p>Ich weiß es vielleicht nicht ganz – aber ich ahne es. Und ich habe es schon öfter erlebt.</p>



<p><em>Die Bilder in diesem Artikel stammen nicht aus den beiden beschriebenen Geschichten. Sie stehen exemplarisch für meine Arbeitsweise</em> <em>–</em> <em>ehrlich, reduziert, authentisch.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Porträts ohne Fassade</strong></strong></h2>



<p>Ich erinnere mich an ein Shooting in Köln mit einem männlichen Model. Seine bisherigen Bilder auf Social Media wirkten makellos: muskulös, cool, kontrolliert. Immer perfekt ausgeleuchtet, immer im besten Winkel. Ein Mann, der alles im Griff zu haben schien – zumindest auf den Fotos.</p>



<p>Als wir uns trafen, war ich überrascht. Er wirkte viel schmaler als erwartet, weniger markant – fast verletzlich. Und trotzdem begann er beim Shooting sofort, wie gewohnt zu posieren. Routiniert, professionell – aber komplett durch eine Fassade hindurch.</p>



<p>Ich stoppte ihn. <em>„Wir machen das heute anders“</em>, sagte ich. <em>„Echt. Ungefiltert. So wie du bist.“</em></p>



<p>Er war irritiert – nicht ablehnend, sondern eher ratlos. Ich sah, wie sehr er in seiner Rolle als „perfekter Mann“ gefangen war. Aber er ließ sich darauf ein.</p>



<p>Später, als er die fertigen Schwarzweißbilder sah, war er wieder irritiert. Sie zeigten ihn – ruhig, offen, verletzlich. Und sie waren genau das, was er sich eigentlich gewünscht hatte.</p>



<p>Er postete eines der Bilder. Die Reaktionen waren deutlich: „Endlich zeigst du dich mal, wie du wirklich bist.“ Wenig später kam das nächste Bild. Und bald danach wollte er wieder mit mir fotografieren.</p>



<p><strong>Was war passiert? Er hatte sich selbst gesehen. Nicht den Körper. Nicht die Pose. Sondern sich.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/4-1-683x1024.jpg" alt="Foto: Copyright Sascha Etzbach" class="wp-image-7524" srcset="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/4-1-683x1024.jpg 683w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/4-1-200x300.jpg 200w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/4-1-768x1152.jpg 768w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/4-1-1024x1536.jpg 1024w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/4-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Copyright Sascha Etzbach</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/3-1-1024x683.jpg" alt="Foto: Copyright Sascha Etzbach" class="wp-image-7525" srcset="https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/3-1-1024x683.jpg 1024w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/3-1-300x200.jpg 300w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/3-1-768x512.jpg 768w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/3-1-1536x1024.jpg 1536w, https://pulheimreport.de/wp-content/uploads/2025/05/3-1.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Copyright Sascha Etzbach</figcaption></figure>
</div>


<p><strong><br></strong></p>



<p><strong><br></strong></p><p>The post <a href="https://pulheimreport.de/dies-das/portraetfotografie-als-transformation-meine-persoenliche-sicht/">Porträtfotografie als Transformation – meine persönliche Sicht</a> first appeared on <a href="https://pulheimreport.de">Pulheim Report</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pulheimreport.de/dies-das/portraetfotografie-als-transformation-meine-persoenliche-sicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
