Ein Funken Hoffnung in der Adventszeit – Lichterfahrt der Traktoren in Pulheim

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Von: Redaktion "Pulheim-Report"

Eine mittlerweile liebgewonnene Tradition bei Groß und Klein - Die Lichterfahrt der Traktoren in Pulheim
Eine mittlerweile liebgewonnene Tradition bei Groß und Klein – Die Lichterfahrt der Traktoren in Pulheim

Es ist schon eine liebgewonnene Tradition in Pulheim geworden. In der Vorweihnachtszeit rollen beleuchtete Traktoren durch Pulheim und seine Orte, um einen Funken Hoffnung zu verbreiten. Landwirt Markus Wipperfürth aus Stommelerbusch organsiert alljährlich die Lichterfahrten, um ein wenig Freude und Herzenswärme in der dunklen Jahreszeit zu verbreiten und ein Zeichen für den Erhalt der rheinischen Landwirtschaft zu setzen. Dieses Jahr war es am 15. Dezember wieder soweit. Zuvor gab es ein zähes Ringen um die Genehmigung mit den zuständigen Kreisbehörden. Doch letztendlich wurde alles gut und die beleuchteten Traktoren konnten durch Pulheim rollen. Für uns war es jedoch eine ganz besondere Premiere. Denn wir durften diesmal im Lichterzug auf einem Fahrzeug mitfahren. Das ist dann doch noch einmal eine ganz andere Perspektive als vom Straßenrand aus den Lichterzug zu beobachten. Nun waren wir mittendrin!

Begeisterung und Freude am Straßenrand

Am Hahnenhof von Markus Wipperfürth in Stommelerbusch startete die Lichterfahrt. Dort sammelten sich die weihnachtlich geschmückten Traktoren und Fahrzeuge, um dann gegen 16 Uhr 30 loszufahren. Von Stommelerbusch rollte die Lichterkarawane nach Sinnersdorf, Pulheim, Brauweiler, Sinthern, Geyen und dann über Pulheim nach Stommeln, wo der Zug sich auflöste. Zahlreiche Menschen säumten die Straßen. Groß und Klein, Alt und Jung waren begeistert – eine generationenübergreifende Freude. Die beleuchteten Traktoren sorgten nicht nur bei Kindern für glänzende Augen und zauberten vielen ein Lächeln ins Gesicht. Manche Zuschauer hatten sich weihnachtlich mit Lichterketten dekoriert, sogar einen Lebkuchenmann haben wir gesichtet. Die ein oder andere Party wurde auch am Straßenrand gefeiert. Stehtische waren aufgebaut und es gab Glühwein, Plätzchen usw. Einige Kinder standen mit beleuchteten Minitraktoren auf dem Bürgersteig, vielleicht zukünftige Fahrer für die Lichterfahrt!? Auch an Fenstern von Häusern, z. B. Altenheimen, wurde geschaut und gewinkt. Genauso gut wie bei den Zuschauern war die Stimmung auf den Traktoren. Fahrer und Mitfahrer hatten einfach Spaß und freuten sich ein wenig Weihnachtsstimmung verbreiten zu können. Anna, Elsa, Olaf und Kristoff waren natürlich auch wieder mit dabei. Die Traktoren und anderen Fahrzeuge waren alle liebevoll geschmückt und erstrahlten im weihnachtlichen Glanz. Auch die ein oder andere musikalische Untermalung wurde geboten.

Fazit

Wir waren schon immer von der Lichterfahrt der Traktoren begeistert. Doch dass wir diesmal mitfahren durften, war ein ganz besonderes Highlight. Die fröhlichen Gesichter der Menschen zu sehen, selbst in einem beleuchteten Fahrzeug zu sitzen, den Leuten am Straßenrand zuzuwinken und die weihnachtliche Stimmung aus einer anderen Perspektive zu erleben, war einfach toll. Wir bedanken uns herzlich bei Markus Wipperfürth, dem Organisator und bei Ralf, der uns in seinem Fahrzeug mitgenommen hat. Wir danken aber auch allen anderen Teilnehmern, die mit ihren beleuchteten Gefährten Weihnachtsstimmung und große Freude verbreitet haben. Der Funken Hoffnung ist auf jeden Fall bei Teilnehmern und Zuschauern angekommen und spendete Zuversicht, Licht und Herzenswärme. Ist nicht genau das der Sinn von Weihnachten?